Besondere Original Soundtracks

•July 18, 2009 • 2 Comments

Einige meiner lieblings original Soundtracks in keiner speziellen Reihenfolge:


OldboyYeong-wook jo Oldboy

einer meiner Lieblingsfilme hat auch einen meiner Lieblingssoundtracks. Er unterlegt den Film nicht nur perfekt sondern hat auch einen Soundtrack der eigenständig sehrschön und unterhaltsam ist. Einprägsame Melodien für dieeinzelnen Charaktere, abwechslungsreich und emotional.


The Good, the Bad and the UglyEnnio Morricone The Good the bad


Der Klassiker unter Filmen und Soundtracks:                         geniale Untermalung wechselt mit Titeln die Abenteuer und Action des Wilden Westens einfangen: jeder kennt das Thema und Ecstasy of Gold ist auch sehr bekannt und eines der besten Stücke die jemals für einen Film geschrieben wurden.


The Assasination of Jesse James by the Coward Robert Ford                                      - Nick Cave und Warren Ellis

Assasinatnipmn

Ein sehr unkonventioneller Soundtrack welcher durch seine Schlichtheit überzeugt. Streicher Melodien unterlegt von Piano, da springt einem gleich James Newton Howard in den Sinn aber es klingt doch sehr anders. Auch den beiden gelingt es fantastisch Stimmungen einzufangen welche auch beim eigenständigen hören berühren.


The Last SamuraiHans Zimmer

Last Samurai

Kein typischer Hans Zimmer Soundtrack da er hier keine epische, Action-Score schrieb sondern statt Synthesizern, Streicher miteinander verschmelzt und so einen ruhigen unverwechselbaren Soundtrack erschuf. Der den Einklang der Samurai mit ihrer Umgebung aber auch die Ruhe im Kampf wunderbar einfing und untermalte.


Batman Begins & The Dark KnightHans Zimmer & James Newton Howard51BMBkqvecL._SL500_AA240_

Die Kollaboration von zwei der zurzeit begehrtesten Filmmusik-Komponisten rief zwei sehr gute Soundtracks hervor. Hans Zimmer schuf meist Teile der epischen Action Score, während James Newton Howard typisch für ihn Charaktermusik schrieb welche Klaviermelodien mit Streichern untermalt. Man erkennt beide wieder jedoch  haben sie trotzdem durch die Zusammenarbeit unverwechselbare musikalische Arbeit fertig gestellt. Wenn man beide Scores zusammen betrachtet haben Zimmer und Howard eine wunderbare sich entwickelnde Musik geschaffen die Gotham City und die Charakterewunderbar beschreibt.

Der perfekte Action und Blockbuster Soundtrack!


The FountainClint Mansell

The Fountain

Einer der emotionalsten und abwechslungsreichen Soundtracks der letzten Jahre, da er durch die Benutzung von eines Quartetts - Kronos Quartett und einer Rockband – Mogwai und Piano einzigartige Stücke schuf und seinen eigenen Stil fand. Clint Mansell schafft es perfekt eine jeweilige Stimmung zu konservieren.


Star WarsJohn Williams:

Star wars

John Williams hat viele erinnerungswerte Soundtracks geschaffen, ich finde jedoch das Star Wars besonders erwähnenswert ist, da er vielen wunderbaren Melodien Star Wars kreierte. Die auch noch sehr anspruchsvoll in die Gesamtscore eingebunden wurden. Wer erkennt nicht den Imperial March, die Themen von Leia, der Macht, Duel of the Fates oder das Liebes Thema aus Episode II wieder?


AmeliéYann Tiersen

amelie

Das Akkordeon kann man sich hier anhören da, er hier durch die Benutzung des gewöhnungsbedürftigen Instruments einige Stücke schuf die wie fast alle anderen Soundtracks die ich hier aufführe nicht nur zum Film sehr gut passen sondern auch zum einen direkt erkennbar sind. Zusätzlich komponierte Yann Tiersen sehr schlichte aber wunderschöne Pianostücke unteranderem Comtine d’un autre was wohl mittlerweile viele sofort erkennen…

Herr der RingeHoward Shore

lord of the rings

Ausser John Williams haben es wohl nicht viele Filmmusik-Komponisten geschafft Musik für über 10 Stunden Film unterhaltsam, abwechslungsreich und anspruchsvoll zu schaffen, da viele dies nicht mal für neunzig Minuten hinbekommen. So hat Howard Shore nicht nur schöne Melodien geschrieben sondern auch viele individuelle Themen für Charaktere, Orte und Beziehungen. Diese wurden auch noch so gut variiert dass man sich die Musik wohl am Stück anhören könnte, ohne dass man oft denken würde „das habe ich schon mal gehört“ oder man die Melodien gerade gerne nochmal hören möchte.

Transformers – Revenge of the Fallen (2009) Kritik

•July 11, 2009 • Leave a Comment

Michael Bay ist bekannt für seine Explosionsgeladenen und mit Special-effects triefenden Blockbuster wie Pearl Harbor, Bad Boys, Armageddon etc., viele seiner Filme kommen gut mit der Formel: wenig Handlung + viel Action + viele (flach) Witze = Box Office Hit aus. Diese Formel benutzte Bay auch bei dem sehr erfolgreichen „Transformers“ aus dem Jahr 2006, wobei dieser Film in fast allen Belangen ein für Bay ungewohnt hohes Niveau hatte. Ein gutes Prequel führt bei den angekündigten Sequels zu einem enormen Druck durch die Fans des ersten Teils, aus diesem Grunde waren viele schon auf Transformers – Revenge of the Fallen (dt.: Die Rache) gespannt. Ich hatte keine hohen Erwartungen weil ich den ersten Teil zwar wirklich gelungen und hochgradig unterhaltsam fand, jedoch nicht überragend und so hochgelobt wie von vielen seiner Fans.


Dafür dass Sam Witwicky(Shia LaBeouf) noch vor kurzer Zeit die Welt gerettet hatte, beginnt „Transformers – Die Rache“ für ihn eher nüchtern.

Seine Beziehung mit der umwerfend aussehenden Mikaela(Megan Fox), einer Mechanikerin, steckt in einer Krise, da Sam vor dem Auszug ins College steht und so nur eine Fernbeziehung in Frage kommt, an welcher die junge Frau zweifelt, da Sam ihr noch nicht gesagt hat dass er sie liebt.

Nicht nur mit Mikaela hat Sam Probleme da er sich von seinem Freund und Beschützer-Transformer Bumblebee trennen will da Sam das College als neuen Lebensabschnitt sieht und er einen Bewacher dort für überflüssig hält. Unglücklicherweise kommt Sam jedoch beim durchgehen seiner Kleidung mit einem magischen Splitter, des aus dem ersten Teil bekannten und zerstörten „All Spark Cubes“, in Berührung bei welcher die unbekannten Kräfte des Überbleibsels sich auf Sam übertragen.

Als Folge davon sieht Sam mysteriöse Symbole die zu einem alten Artefakt führen und aufgrund dieser in Sam verborgenen Karte ist er das Hauptziel der bösen Transformer, den Decepticons, die sich überall im Universum verstecken und nun jedoch wie zu erwarten die Menschheit ausrotten wollen. In der darauf folgenden Hetzjagd rund um den Globus versuchen Sam und seine menschlichen und metallischen Freunde die Rache des Gefallenen „The Fallen“, der die Sonne als Energiequelle missbrauchen will, was den Weltuntergang zur Folge hätte, aufzuhalten.

Wie viele seiner Filme, zB. Bad Boys beginnt Michael Bay „Transformers – Die Rache“ mit einer Actionsequenz: die aus dem ersten Teil bekannten Soldaten um Captain Lennox(Josh Duhamel) und Seargent Enns(Tyrese Gibson) haben mit den dem Menschen gutgesinnten Transformern die Allianz „NEST“ gegründet, die Decepticons Jagd und wie eine solche Eliminierung der auf der Erde untergetauchten Metallaliens bekommt man in der Anfangsszene hautnah und beeindruckend mit. Diese Sequenz ist ein nur kleiner Vorspann auf das was man in den folgenden zwei-einhalb Stunden noch zu sehen bekommt. Zu den aus Transformers I bekannten Menschen und Transformern gesellen sich natürlich noch neue freundliche und bösartige dazu. Am College lernt Sam zB. die College-Studentin Alice(Isabel Lucas) kennen, welche versucht Sam zu verführen und sich natürlich als böser Decepticon entpuppt welcher versucht Sam und seine Freunde um zu legen… Ab diesem Handlungsstrang merkt man, dass die Macher nicht viel Wert auf eine glaubwürdige in sich logische Handlung(auch in einem Universum wo Roboter leben) legen.

Die Handlung ist sehr überzogen und unglaubwürdig. Sam hat unter anderem Epilepsie ähnliche Anfälle hat die seltsam sind und  Sam ist ein Auserwählter der von den Toten erweckt wird um als Messias die Welt zum zweiten Mal zu retten. In Verbindung von einer immensen Menge an niveaulosen und perversen Witzen die sich teilweise wiederholen hab ich mich oft gefragt was ich im Kinosaal noch mache. Hier besonders hervor zu heben ist ein Handlungsstrang, in welcher Sams Mutter ganze Zeit über als äusserst Dumm dargestellt wird was den Klimax erreicht als diese Hashbrownies kauft um sich selbst im Film und den Film noch mehr ins Lächerliche zu ziehen. Damit auch nicht nur im vergleich zum Vorgänger, weniger Handlung und mehr Witze sind, gibt es auch noch ein sich lang ziehendes Finale in dem die Guten sich gegen die bösen einen heftigen Explosionsaustausch abliefern. Auch die Slow-Motion Szenen die der Regisseur in jedem seiner Filme benutzt waren zu viel des Guten… und hätten liebend gerne in normalzeit gezeigt werden können dann hätte ich nicht 150 Minuten sondern nur 100 Minuten meines Lebens auf diesen Film verschwendet.

Trotz des ziemlich übertriebenen Spektakels gibt es auch einige wenige Lichtblicke:

Shia LaBeouf spielt wieder überzeugend den etwas erwachseneren Protagonisten Sam und hat Unterstützung von der fantastisch aussehenden Megan Fox auch wenn sie auch teilweise sehr in Szene gesetzt wird, was den Versuch den Film auch nur ein wenig ernst zu nehmen nicht zugute kommt und ihre Rolle auf die Darstellung ihres Körpers und ein paar extrem kitschigen Szenen reduziert ist.

Was mir wirklich gut gefiel war der leider sehr kurze Auftritt von Rainn Wilson als College-Professor, es freute mich mir einen so lange bekannten Schauspieler auch mal ausserhalb seiner Rolle in „The Office – US“ zu sehen, was ihm auch wirklich gut gelang. Ein Highlight von Transformer I war für mich die Musik welche nicht besonders Innovativ ist, jedoch mit guten, einprägsamen Melodien, passender Hintergrunduntermalung wirklich sehr gelungen war und gut zum Film passte und eine auch für Bay typische Action- Score war. Der zweite Teil benutzte die exakt selben Melodien zu parallelen Stellen, etwas neues hab ich nicht wahrgenommen. Nach dem Motto „Never change a running system“ gibt es hier keine Beanstandung von mir. Die Special Effects waren wie zu erwarten das Beste was es zurzeit gibt und einige Szenen waren auf der Leinwand wirklich nicht nur schön anzusehen sondern auch beeindruckend, jedoch eher weniger wie im ersten Teil wo zum Beispiel das Verwandeln von einem riesen Roboter in ein Auto wir hier zB. dem Audi R8 noch neu war.

Transformers – Die Rache“ war fast so wie ich ihn erwartet hatte aber leider noch ein wenig schlechter. Nach dem Anschauen hätte meines Erachtens nach Michael Bay auch das Sprichwort „Weniger ist manchmal mehr“ beherzigen sollen, jedoch ist er zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und hat einen Blockbuster ohne Anspruch erschaffen der sicherlich vielen Leuten gefallen wird, da er ja von allem was der erste Teil hatte mehr zeigte und was nicht zu leugnen ist zumindest stellenweise unterhielt.


Da diese Unterhaltung nicht annähernd durchgehend vorhanden war und ich mich zu oft gefragt habe was diese und jene Szene jetzt soll aber die Special Effects wie zu erwarten „Eye-Candy“ waren gibt es noch

4/10

Coraline (2009) Rezension

•June 7, 2009 • Leave a Comment

coraline065Animationsfilme finde ich zwar meistens gut, aber ich kann die sehr vielen guten Kritiken, die viele dieser Art von Filmen bekommen, häufig nicht nachvollziehen. Über Coraline habe ich, wie auch bei den meisten anderen animierten Filmen, sehr viel positives gehört, aber hatte aufgrund meiner bisherigen Meinungsverschiedenheiten keine hohen Erwartungen.


Coraline(Dakota Fanning) der Hauptcharakter des Films ist ein junges Mädchen welches mit ihren Eltern in eine abgelegene Gegend zieht. Da Vater und Mutter unentwegt arbeiten und keine Zeit für Coraline haben, erkundet sie die Gegend. Bei einem ihrer ersten Streifzüge lernt sie den Nachbarsjungen Wybie und seine Katze kennen welcher ihr eine Puppe überreicht die Coraline zum verwechseln ähnlich sieht. Als sie Nachts schlafen geht wird sie von einer Maus geweckt die sie in einen mysteriösen Tunnel führt welcher in einer parallel Welt endet die so wie die richtige Welt ist, nur das Coraline von den Bewohnern viel besser behandelt wird. Dort hat Coraline auch eine Mutter, die sie „die andere Mutter“ nennt und die alles tut damit es der Tochter gut geht, dass ist nicht der einzige Unterschied, denn im Gegensatz zu „der richtigen Mama“ („the real Mother“) hat „die andere Mama“(„the other Mother“) Knöpfe statt ihren Augen. Die jetzt Verwöhnte ist trotzdem begeistert: während ihre richtige Mutter kaum Zeit zum Einkaufen und Kochen hat, tut „die andere Mutter“dies sehr gerne und bringt Coraline sogar zu Bett, später findet Coraline mit der Hilfe einer (in der parallel Welt) sprechenden Katze heraus, dass die Mutter in der verzauberten Welt nicht nur gute Absichten hat…


Die Animationen sind wirklich wahnsinnig gelungen und es werden viele schöne Szenen gezeigt. Musikalisch wurde passende Arbeit abgeliefert, der Komponist hat zu Beginn des Films häufig Musikuntermalung mit Gesang benutzt was gut in die märchenhafte Stimmung des Filmes passte.

Dakota Fanning in Spielfilmen ab und an nicht einfach zu ertragen (War of the Worlds/Krieg der Welten) hat die Stimme von Coraline überzeugend gesprochen, auch nennenswert ist, dass die aus Desperate Housewives bekannte Terry Hatcher ihre Stimme der Mutter von Coraline geliehen hat, was ihr auch wunderbar gelang.

Die Geschichte(welche aus dem mir nicht bekannten Buch entnommen wurde) fand ich vorhersehbar aber trotzdem noch fesselnd. Da ich den Film nicht mit dem Buch vergleichen kann ist, kann ich abschliessend feststellen, dass der Film wirklich gut ist, aber was vielleicht Schuld der Buchvorlage ist, Inhaltlich zu viele parallelen mit anderen Geschichten für jüngere Zuschauer und Leser hat. Super fand ich, dass der Film trotzdem spannend ist und auch mir sehr gut gefallen hat obwohl dieses Märchen wohl für Kinder geschrieben und gefilmt wurde, dies tut dem Unterhaltungsfaktor für Erwachsene jedoch keinen Abbruch.


Coraline hat keine Fehler, aber wie auch viele andere preisgekrönte Animationsfilme kann er mich unterhalten jedoch nicht begeistern aber ich wurde hundert Minuten durchgehend auf hohem Niveau unterhalten, deshalb:


7/10

Get Smart (2008) – Filmkritik

•April 24, 2009 • 2 Comments

Als ich gestern Abend keine Lust hatte um zehn Uhr schlafen zu gehen, beschloss ich mir einen Film anzuschauen… Vor dem einschlafen ist Filme schauen aber nicht unbedingt einfach, vor allem wenn man müde ist, deshalb beschloss ich einen möglichst „einfachen“ Film an zu sehen, ein Grund weshalb ich mich für „Get Smart“ eine Action-Komödie aus dem Jahr 2008, mit dem mir unter anderem aus „The Office“ bekannten Steve Carell, entschied.

Maxwell Smart, gespielt von Steve Carell, ist Analyst bei dem Geheimdienst CONTROL einer Konkurrenz der CIA. Sein Traum ist es jedoch ein Agent zu werden, was ihm verwehrt bleibt, da ihn sein Chef(Alan Arkin) angeblich nicht als Top-Analysten verlieren will.

Als das CONTROL Hauptquartier jedoch von der Terror-Organisation KAOS, in welcher CONTROL-Agent 23 gespielt von Dwayne „The Rock“ Johnson, eingeschleust war, überfallen wird, fliegt die Deckung der anderen Agenten auf, zu denen auch Agent 23 gehört. Das gibt Max Smart die Gelegenheit in den Agentenstatus befördert zu werden. Zusammen mit Agentin 99, gespielt von der bezaubernden Anne Hathaway, dessen Tarnung auch nicht aufgeflogen ist da sie erst kürzlich eine Schönheitsoperation hatte, müssen Smart(jetzt Agent 86) und Agentin 99 nun die Nukleare Bedrohung die von KAOS initiiert wird, verhindern. In Russland verfolgen sie die Spur von KAOS, die wie zu erwarten in einem Höhepunkt (zurück) nach Los Angeles führt, bei der nicht nur der Präsident der USA bedroht ist, zu Ende geht.

Für einen Film den man sich zum Schlafen gehen anschaut sicherlich geeignet, hatte ich keine hohen Erwartungen an „Get Smart“. Get Smart ist eine einfache James Bond Parodie, was man an den Gadgets, der Musik und an der Story erkennen kann. Auch wenn anscheinend die Serie „Get Smart“ bzw. Mini-Max auf die der Film basiert bereits 3 Jahre nach dem ersten James Bond (Dr. NO) erschien, sind zumindest bei dem Film die James Bond Einflüsse deutlich. Trotzdem hat der Film einen gewissen Charme, der bei mir sicherlich durch die Schauspieler gewonnen wurde, obwohl ich den Film leider auf deutsch gesehen habe.

Steve Carell ist einfach ein witziger Kerl, sicherlich nicht wirklich anders als in „The Office“ und auch „The 40 Year Old Virgin“, verkörpert er häufig und auch hier, einen Trottel. Dies ist ihm auch in dieser Rolle von dem Möchtegern-Agenten wieder, soweit man schauspielerische Leistungen in Synchronisierten Fassungen beurteilen kann(was ich bezweifle), gelungen. Unterstützt wird er von der, in diesem Film besonders gut aussehenden Anne Hathaway, die in den letzten Jahren durch ihre Versatilität(Brokeback Mountain, Rachel getting Married, Devil wears Prada) meine Anerkennung gewonnen hat. Die anderen Nebendarsteller wie Dwayne Johnson, Alan Arkin, und besonders Bill Murray in einem sehr kurzen Gast-Auftritt, sorgen für seltene, überraschende Unterhaltung. Die Action auf die Film auch neben den Witzen beruht, war wie auch der restliche Film bestenfalls durchschnitt. Es gab reichlich Action Szenen und Schlägereien von denen die Prügeleien auffallend billig wirkten, wie auch der ein oder andere „Special-Effect“, zB. bei einer wilden Autofahrt, wo man klar erkennen konnte, dass Agent 99 nicht wirklich in einem brennenden Wagen war.

Trotz diesem Ausmass an Action, ein paar Witzen und guten Schauspielern konnte der Film mich nicht fesseln. Die Geschichte ist 08/15 Hollywood und wie  in (fast) jedem Bond Film, man weiss wie es ausgeht und auch hier gab es da deshalb keine Überraschung Sicherlich auch zu erwarten war die Albernheit mancher Szenen, was aber sicherlich beabsichtig war, aber mir meist nicht gefällt. Es kann an der deutschen Synchronisation liegen, aber ich schätze, dass ich in der Original-Version nicht öfter gelacht hätte. Was ich wahrscheinlich wegen mangelnder Interesse einer zweiten Sichtung nie erfahren werde.

Bemerkenswert ist auch, dass ich es nicht schaffte den Film vor dem Schlafen gehen durch zu schauen, da ich ab der Hälfte gegen halb elf zu müde war um ihn weiter laufen zu lassen. Das ich die zweite Hälfte überhaupt noch sehen wollte ist dem Film dafür dann minimal positiv an zu sehen. Letztendlich kann man sagen der Film war das was ich erwartet hatte, eine Komödie mit vielen überzogenen Action-Szenen, guten Schauspielern, ein paar ordentlichen Witzen und einem Happy-End, aber ich kann nur denjenigen raten den Film zu schauen wenn es wirklich keine bessere Alternative gibt.

Durch die guten Schauspieler getragen und durch den vorhandenen, aber geringen Unterhaltungswert, gebe ich dem Film von zehn möglichen Punkten fünf Punkte.

5/10

Memento Filmrezension

•April 22, 2009 • 1 Comment

Als erste Filmrezension werde ich einen meiner Lieblingsfilme, den Thriller Memento aus dem Jahr 2000, rezensieren.

Der Regisseur von Memento, Christopher Nolan wird heutzutage den meisten Kinogängern aufgrund des Erfolges von The Dark Knight und dessen Vorgänger Batman Begins bekannt sein. Erste Bekanntheit erlangte Nolan allerdings durch den Film Memento, der Aufgrund seiner nicht chronologischen Abfolge von Szenen in diesem Ausmasse revolutionär war, da der Film komplett Rückwärts gezeigt wird. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte „memento mori“ von Christopher Nolans Bruder Jonathan Nolan. Continue reading ‘Memento Filmrezension’

Fotoshoot im Weitmarer Holz

•April 9, 2009 • 1 Comment

Am Montag war ich mit Pauline, einem Model die vorwiegend bei Modeschauen ist, bei wenig bewölktem Himmel im Weitmarer Holz.

Wir hatten vor längerem beschlossen mal Fotos zu machen und da das Weitmarer Holz wohl das einzige Waldgebiet in Bochum und Umgebung ist, war dies unsere erste Wahl für die Fotos, da ich Industrie/Fashion Fotos in letzter Zeit zu oft gemacht hatte und ich Fotografisch ein wenig in eine andere Richtung gehen wollte.

Continue reading ‘Fotoshoot im Weitmarer Holz’

Semesterbeginn hin oder her…

•April 9, 2009 • Leave a Comment

… hier ist der Start eines Bloggs, der spontan begonnen wurde.

Ob das kurz vor dem Semesterbeginn eine gute Idee ist, wird sich zeigen aber ich hoffe doch, dass ich trotzdem ein wenig Zeit übrig habe um Film Reviews zu schreiben oder einen Bericht über Fotoshootings.

Langsam finde ich mich auch hier zu recht, aber bei Kritik und Verbesserungsvorschlägen lässt sich sicherlich die optische und inhaltliche Qualität sehr steigern.

Bis zum Semesterbeginn werde ich versuchen noch die ein oder andere Review zu schreiben.